Schwermetallbelastung und deren Auswirkungen
Viele Mineralien und Spurenelemente sind für unseren Körper lebensnotwendig.
So ist Kalzium neben Phosphor ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen und wird außerdem für die Funktionsfähigkeit des Nervensystems gebraucht. Kalium ist für Muskelkontraktionen wichtig, auch die des Herzens, während Natrium u. a. für die Aufrechterhaltung des Wasserhaushaltes zuständig ist.
Spurenelemente sind z. B. Eisen (Bestandteil des roten Blutfarbstoffes), Chrom, Kupfer, Selen und Zink. Sie sind in Enzymen unseres Körpers enthalten.
Während wir mit ausgewogener Ernährung und im Bedarfsfall auch mit zusätzlichen Einnahmen diesen Bedarf decken können, kann es sein das sich auch giftige Elemente in unserem Körper breit machen. Wir sprechen dann von einer Schwermetallbelastung.
Die Ursachen hierfür liegen meist in der Umweltverschmutzung und damit auch der Schadstoffbelastung in Lebensmitteln.
Diese Belastungen sind wissenschaftlich untersucht und dokumentiert. Häufig sind sie Ursache vieler chronischer Erkrankende auf die entsprechende Behandlung nicht gut ansprechen.
Die gefährlichsten dieser Schwermetalle sind Blei, Cadmium und Quecksilber.
Die Aufnahme von Blei erfolgt über Atemluft, die Nahrung und das Trinkwasser. Hier sind es besonderes alte Wasserleitungen oder Teile davon, die eine Belastung verursachen.
Die Folgen können Blutarmut, Verstopfungen, neurologische Symptome aber auch unerfüllter Kinderwunsch sein.
Bei Kindern finden sich Unruhe und Lernschwäche.
Cadmium wird über Zigarettenrauch, Meeresfrüchte und auch Kunststoffe aufgenommen. Vermehrt finden sich dann Krebserkrankungen, Blutarmut und Osteoporose. Raucher sind am meisten gefährdet.
Liegt im menschlichen Körper Quecksilber vor, so stammt dies oft aus Kontakten mit quecksilberhaltigen Substanzen die beruflich bedingt sind oder auch aus der Nahrung wie fetten Fisch und Muscheln. Auch Zahnamalgam kommt als Belastung in Frage. Die betroffenen Patienten berichten u. a. über Immunschwäche, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmungen und Darmprobleme.
Diese und andere Schwermetalle können in Körperflüssigkeiten wie z. B. Urin nachgewiesen werden. Bei entsprechendem Befund gelingt es über spezielle Ausleitungsverfahren den Körper zu entgiften. Die Dauer der Entgiftung ist abhängig vom Umfang der Belastung und des Zeitraumes der zu diesem Zustand geführt hat. Meist ist auch eine Darmsanierung sinnvoll. Massagen und andere physikalische Anwendungen unterstützen den Entgiftungsprozess.