Jetzt vorbeugen gegen Erkältungskrankheiten

Auch wenn das Spätsommerwetter die Gedanken an Herbst und Winter noch verdrängen, ist jetzt die günstigste Zeit das Immunsystem gegen Erkältungskrankheiten zu stärken.
Mit einfachen Mitteln die auch zu Hause zur Verfügung stehen kann bei regelmäßiger Anwendung viel erreicht werden. Empfehlenswert sind wöchentliche Saunabesuche. Wer noch keine Saunaerfahrung hat, sollte anfangs nur niedrigere Temperaturen (55-65 °C) wählen sowie auf den unteren Bänken Platznehmen. Auch ist es nicht erforderlich zum Abschluss eiskalt zu duschen oder zu tauchen. Lauwarme Abkühlung hat den gleichen abhärtenden Effekt und ist nicht nur für empfindliche Menschen verträglicher. Wichtig ist im Anschluss an die Saunagänge mindestens 20 Minuten Ruhe einzuhalten. Dabei soll der Körper bedeckt sein, damit es nicht zu Auskühlungen kommt. Vor einem Saunabesuch dürfen niemals opulente Mahlzeiten eingenommen werden. Jedoch sind zwei Gläser stilles Wasser in der Stunde vor dem Saunabesuch ratsam, da unser Körper zum schwitzen Flüssigkeit benötigt. Wer an Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen leidet, sollte vorher seinen Therapeuten fragen, ob für ihn ein Saunabesuch unbedenklich ist.

Zu Hause kann man mit wechselwarmen Fußbädern das Immunsystem in Schwung bringen.

Dazu benötigt man zwei große Schüsseln die einmal mit kaltem und einmal mit warmen Wasser (je nach Empfindlichkeit 38 – 39°C) gefüllt werden. Begonnen wird im warmen Wasser für drei Minuten, dann für 1 – 2 Minuten  ins kalte Wasser wechseln. Das Ganze je nach Befinden mehrmals wiederholen, den Abschluss bildet immer das kalte Wasser. Anschließende Bewegung (Umhergehen) verstärkt die Durchblutung noch. Diese Prozedur sollte man jeden zweiten Tag wiederholen. Zusätze wie Rosmarin, Salbei oder Fichtennadel im warmen Wasser erhöhen die Wirksamkeit.

Den gleichen Effekt erreicht man mit Unterschenkelgüssen, die ebenso wechselwarm durchgeführt werden. Dazu wird einfach der Brauseschlauch von Wanne oder Dusche verwendet.

Ebenfalls geeignet ist das Trockenbürsten. Im Gegensatz zu den Wasseranwendungen wird hier ein mechanischer Reiz auf die Haut ausgeübt. Eine leichte Rötung ist die erwünschte Reaktion. Der ganze Körper wird, auf der rechten Seite beginnend, von unten nach oben mit kreisenden Bewegungen abgebürstet. Da das Trockenbürsten sehr anregend wirkt, sollte man es nicht vor dem Schlafengehen anwenden. Der Hautstoffwechsel wird damit zusätzlich positiv beeinflusst. Zu empfehlen ist das Trockenbürsten auch bei kalten Händen und Füssen.


Die ausreichende Vitamin - C - Versorgung des Körpers in Verbindung mit Spurenelementen, wie z. B. Zink, ist notwendig. Natürlich vorliegendes Vitamin C ist zu bevorzugen, zu empfehlen sind vor allem Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruit. Letztere stärkt zusätzlich noch Leber und den Gallenfluss. Wer dennoch auf Nahrungsergänzungsmittel zurück-greift sollte darauf achten, dass diese möglichst keine Zusatzbestandteile wie Farbstoffe, Konservierungsmittel und Zucker enthalten.