Asthma bronchiale – alternative Behandlungsmethoden

Bevor eine Therapie des Bronchialasthmas in der Naturheilpraxis beginnt, ist es notwendig eine genaue Anamnese zu erheben und den Patienten gründlich zu untersuchen. In der Regel liegen bereits Facharztbefunde vor, die entsprechend berücksichtigt werden. Dabei werden u. a. Ernährungs-gewohnheiten, wichtig ist eine basenreiche Kost, die Flüssigkeitszufuhr und die Bewegung an frischer Luft hinterfragt. Weiter wird im Gespräch die seelische Situation des Patienten näher beleuchtet.

Gerade Ängste, Probleme am Arbeitsplatz oder in der Familie sind oft Auslöser eines Asthmaanfalls. Es können auch Allergien vorliegen, die dann entsprechend mit zu behandeln sind.

Große Bedeutung kommt den Ausleitungsverfahren wie dem Baunscheidtieren, dem Aderlass oder dem Schröpfen zu. Über diese Verfahren werden eine Krampflösung und die Beseitigung eines Staus im Brustbereich erreicht.

Finden sich bei der Untersuchung Blockaden im Bereich der Wirbelsäule müssen auch diese mit entsprechenden sanften Methoden beseitigt werden. Gerade bei Störungen im Bereich des 3. Brustwirbels kommt es häufig zu Funktionseinschränkungen in der Lungen- und Bronchialgegend.

In vielen Fällen unterstützt eine fachkundige Ohrakupunktur die Linderung der Beschwerden. Ohr-Dauernadeln haben sich besonders gut bewährt.

Auch können homöopathische Arzneimittel angezeigt sein. Besonders bei sehr empfindlichen Menschen und bei Kindern ist eine homöopathische Behandlung vorzuziehen. Diese Arzneien werden nicht nur eingenommen, bewährt hat sich auch eine Quaddeltherapie (Injektion in die Haut) mit den dafür geeigneten Präparaten.

Die an Asthma leidenden Patienten können auch zu Hause mit geeigneten Kneippschen Anwendungen zu ihrer Genesung beitragen. Dazu gehören das Wassertreten, Schenkelgüsse, Solehalbbäder sowie Saunabesuche. Zu beachten ist, dass die Reize nicht gleich zu Beginn mit kaltem Wasser gesetzt werden, sondern dem Körper die Möglichkeit zur Gewöhnung gegeben wird.

Für betroffene Menschen ist es zusätzlich ratsam eine Atemtherapie sowie Entspannungsübungen unter Anleitung zu erlernen.